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aktualisiert am: 07.03.2021

Stadt Reinheim benachteiligt absichtlich Kinder mit Behinderung

Es ist kaum zu glauben, leider aber wahr: In Reinheim werden Kinder mit Behinderung von der Stadtverwaltung absichtlich und systematisch benachteiligt. Das haben jetzt die Antworten der Stadt auf zwei Schreiben gezeigt, die die Eltern eines betroffenen Kindes und eine politische Gruppierung an den Magistrat gerichtet hatten.

In der Antwort an die Eltern führt die zuständige Sozialverwaltung aus, der Antrag des Kindes auf einen Ganztagsplatz im Kindergarten werde deshalb abgelehnt, weil "eine über den aktuellen Betreuungszeitraum hinausgehende Betreuung ... derzeit ... nicht leistbar" sei. Außerdem wird behauptet, man tue das nur, weil man "ein Maximum an Gesundheitsschutz für Ihre Tochter ... gewährleisten" wolle (obwohl es ein anderslautendes ärztliches Gutachten gibt). Damit ist klar, dass die Stadt Reinheim absichtlich gegen geltende Gesetze verstößt und Kinder nur deshalb benachteiligt, weil sie eine Behinderung haben. Die geltende Gesetzeslage verlangt nämlich vom Träger der Einrichtungen, also der Stadt, und dem Träger der damit zusammenhängenden besonderen Förderleistungen, dem Landkreis, dass sie alles tun, um auch Kindern mit besonderem Förderbedarf die Inklusion in die "normale" Betreuung zu ernöglichen. Das wird hier jedoch ganz offensichtlich von der Stadt Reinheim nicht getan, weil sie behauptet, das nicht leisten zu können. Besonders bedauerlich ist, dass die Stadt in dem Schreiben zum wiederholten Male versucht, die Verantwortung für ihre eigene Entscheidung auf den Landkreis abzuwälzen. Der seit mehr als eineinhalb Jahren geführte Schriftverkehr beweist etwas anderes.

Die Sachlage wird noch deutlicher, wenn man die Antwort auf das Schreiben der politischen Fraktion hinzu nimmt. Darin muss die Sozialverwaltung im Auftrag des Magistrates zugeben, dass nicht eines der Reinheimer Kinder mit besonderem Förderbedarf einen Ganztagsplatz in Anspruch nehmen kann. Es handelt sich also bei der erwähnten Absage nicht etwa um einen Einzelfall, sondern um eine systematische Herangehensweise von Verwaltung und politisch Verantwortlichen. "Es ist schon erschütternd,", so der Sprecher der Selbsthilfegruppe Inklusion in der Reinheimer Bürgergemeinschaft für Behinderte, Marco Clarizia, "dass wir so etwas in einer Stadt erleben müssen, in der seit 40 Jahren von der Bürgerschaft in vorbildlicher Weise viel für Menschen mit Behinderung getan wird." Es sei schockierend, dass nun klar werde, dass die politische Verwaltungsspitze dieser guten Tradition in Reinheim nicht folgen wolle.

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Hygieneregeln Fahrdienst

 

Allgemeine Hinweise:

  • Vorstand und Fahrdienst der Reinheimer Bürgergemeinschaft für Behinderte bitten um Verständnis dafür, dass der Fahrdienst aufgrund der Covid-19-Pandemie nur mit engen Einschränkungen betrieben werden kann.

  • Unser wichtigstes Ziel ist es, die Gesundheit der Fahrgäste sowie der Fahrerinnen und Fahrer so weit wie nur möglich zu schützen. Wir sind den Fahrerinnen und Fahrern zu großem Dank verpflichtet, die trotz der Pandemie-Lage bereit zum Fahren sind.

  • Wie bisher werden nicht alle Wünsche und Fahrtwünsche erfüllt werden können. Das gilt während der Bedrohung durch das Corona-Virus in besonderem Maße.

  • Vor der ersten Fahrt unter den neuen Bedingungen muss der RBfB die vom Fahrgast unterzeichnete Erklärung                     vorliegen. Sie kann deshalb nur mit einem zeitlichen Abstand von einer Woche gebucht werden.

  • Fahrtwünsche müssen einen im weitesten Sinne einen medizinischen Grund (z.B  Arzttermin u.ä.) haben und werden nach dem Prinzip "wer zuerst kommt mahlt zu erst" angenommen oder abgewiesen. Darüber entscheidet die Fahrdienstleitung im Einvernehmen mit dem Vorstand.

  • Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass eine bestellte Fahrt auch dann  bezahlt werden muss, wenn sie aus Gründen, die in der Person des Fahrgastes liegen, nicht durchgeführt wird. Wird eine Fahrt mindestens zwei Werktage vor dem Fahrttermin während der Bürostunden der Fahrdienstleitung abgesagt oder liegen die Gründe der Absage bei der RBfB (z.B. Fahrer fällt aus), so entfällt die Pflicht des Fahrgastes, die Fahrt zu bezahlen.

  • Wer sich nicht an die geltenden Regeln hält, kann durch den Vorstand, vertreten durch den Vorsitzenden, vom Fahrdienst ausgeschlossen werden.

Regeln Fahrgäste/Fahrdienst allgemein

  

  • Jeder Fahrgast bestätigt mit seiner Unterschrift dass er/sie an keinen Symptomen leidet, die auf eine Coronainfektion hindeuten, und das er/sie in den letzten 14 Tagen keinen Kontakt zu einem positiv Getesteten hatte.

  • Fahrgäste mit Symptomen wie Husten, Schnupfen, Abgeschlagenheit, Geschmacksverlust u.ä. sowie Fahrgäste, die nicht mit ihrer Unterschrift diesen Regeln und dem Haftungsausschluss gegenüber der Reinheimer Bürgergemeinschaft für Behinderte e.V. zugestimmt haben, sind von der Beförderung ausgeschlossen.

  • Alle Fahrer und Fahrgäste erhalten eine Abschrift dieser Hygieneregeln ausgehändigt.In den Bussen werden jeweils eine in der Fahrerkabine und im Fahrgastraum angebracht.Fahrer wie Fahrgäste tragen eine Mund-Nasen-Bedeckung, die ihnen von der Bürgergemeinschaft zur Verfügung gestellt wird, sofern keine eigene vorhanden ist.

  • Im VW Bus kann außer dem/der Fahrer/in entweder nur ein/e Rollstuhlfahrer/in oder nur ein Fahrgast, der auf der ersten Rückbank Platz nimmt, gefahren werden (es sei denn es handelt sich um zwei Personen aus einem Haushalt).

  • Im Citroen Jumper können außer dem/der Fahrer/in Fahrgäste befördert werden, die nicht dem gleichen Haushalt angehören. Diese sitzen auf den beiden Rückbänken so weit wie möglich voneinander getrennt. (Zwei Personen aus dem gleichen Haushalt können auch näher zusammensitzen.)

  • Jeder Fahrgast kann unentgeltlich durch ein Familienmitglied begleitet werden, wenn er/sie Hilfe benötigt. Dann kann kein zweiter Fahrgast befördert werden.

  • Es werden keine Gruppenfahrten, Einkaufsfahrten o.ä. durchgeführt.

ÜBER UNSEREN VEREIN

Alle sind eine Stadt – das ist das Motto der Reinheimer Bürgergemeinschaft für Behinderte e.V. (RBfB), und dieses Motto meinen wir sehr ernst. Wir haben zum Ziel, Menschen zu helfen, die durch ihre Behinderung geschädigt sind. Das wollen wir durch direkte Hilfsmaßnahmen für Menschen mit Handicap, aber auch durch öffentliches Eintreten für die Belange der Behinderten erreichen. Wir bieten Hilfestellung für Behinderte im sozialen, kulturellen und politischen Bereich und helfen dabei, dass Behinderte ihren Platz mitten in unserer Gesellschaft wahrnehmen können.

Vom Park aus kommend zum Vereinsheim

Hier befindet sich der Vereinsheim Eingang

Die Reinheimer Bürgergemeinschaft für Behinderte ist ein Gemeinnütziger Verein der für mehr Mobilität sorgen soll, für alle Menschen in Reinheim, die mit Handicap leben oder welchen es aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich ist, von "A nach B" zu gelangen, um am alltäglichen Leben mit all den Terminen oder Freizeitgestaltungen teilhaben zu können.

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UNSERE LEISTUNGEN IM ÜBERBLICK

  • Kranken- und Behindertenfahrdienst

  • Seniorenfahrdienst 

  • Hilfeleistungen durch Selbsthilfegruppe

  • Freizeitgestaltung und Spieleprogramm für unsere Mitglieder und Reinheimer BürgerInnen

  • Durch die RBfB organisierte Ausflüge zu diversen Veranstaltungsorten in Deutschland

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